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Fahrerlose Transportsysteme (FTS) - auch Automated Guided Vehicles (AGVs) genannt - sind eine Kernkomponente moderner Intralogistik und Produktionsautomatisierung. Leistungsfähige Ladelösungen für FTS sind dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor für Verfügbarkeit, Skalierbarkeit und Wirtschaftlichkeit automatisierter Materialflüsse.
In vielen Anwendungen arbeiten FTS heute im 24/7-Betrieb. Ausfallzeiten durch leere Batterien oder Ladeprobleme können den Materialfluss unterbrechen und Produktionsprozesse stören. Daher spielt die richtige Energieversorgung eine zentrale Rolle für die Effizienz automatisierter Transportprozesse.
Unternehmen benötigen eine Energieinfrastruktur, die Ladeprozesse automatisiert, Ausfallzeiten minimiert und sich nahtlos in bestehende Flottenmanagement- und Leitsysteme integrieren lässt. Die Wahl der richtigen Ladelösung beeinflusst direkt OEE (Overall Equipment Effectiveness), TCO (Total Cost of Ownership) sowie die langfristige Investitionssicherheit.
Grundsätzlich lassen sich zwei zentrale Ansätze unterscheiden:
Beide verfolgen dasselbe Ziel: maximale Verfügbarkeit bei optimaler Energieversorgung. Doch welches Konzept passt zu welcher Anwendung?
Moderne FTS übernehmen Transportaufgaben oft im Dauerbetrieb - etwa in Fertigung, Intralogistik oder Distributionszentren. Dabei treten typische Herausforderungen auf:
Moderne Ladesysteme für Fahrerlose Transportsysteme kombinieren daher mehrere Technologien, wie Lithium-Ionen-Batterien (z. B. LFP oder LTO), intelligente Batteriemanagementsysteme (BMS), automatisierte Ladealgorithmen, Energiemanagement und Flottensteuerung und kontaktlose oder kontaktbasierte Ladeinfrastruktur.
Grundsätzlich lassen sich zwei etablierte Ladelösungen für FTS unterscheiden: In-Motion-Charging und Opportunity-Charging.
Bei der kontinuierlichen Energieversorgung erfolgt die Energieübertragung während der Fahrt - meist über induktive, kontaktlose Systeme entlang der Fahrstrecke.
Bei induktiven Systemen wird ein Primärkabel im Boden verlegt, das ein elektromagnetisches Feld erzeugt. Im Fahrzeug befindet sich ein Pickup (Sekundärspule), der aus diesem Feld Energie kontaktlos aufnimmt. Die Systeme übertragen dabei Energie mit Hochfrequenztechnologie und ermöglichen eine kontinuierliche Stromversorgung entlang der Strecke.
Beim Opportunity Charging laden FTS gezielt während Prozesspausen.
Die Energieübertragung erfolgt über stationäre Ladekontakte oder Dockingstationen, die sich an strategischen Punkten der Strecke befinden.
Typische Ladezeitpunkte sind:
Für eine fundierte Auswahl der optimalen Ladelösung für FTS sollten folgende Kriterien bewertet werden:
Eine ganzheitliche Bewertung umfasst Investitions- und Betriebskosten, Lebenszykluskosten, Produktivitätsgewinne sowie Nachhaltigkeitsaspekte wie Energieeffizienz und CO₂-Reduktion.
Die Wahl des richtigen Energiekonzepts hängt stark von den Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.